Gestern ist in Kirche+Leben ein Interview mit Martin M. Lintner, Professor für Moraltheologie und Spirituelle Theologie an der PTH Brixen, unter der Überschrift “Zwischen Lehre und Leben: Was hat „Amoris laetitia“ geändert?” erschienen. In seiner Bewertung des vor zehn Jahren veröffentlichten Nachsynodalen Schreibens benennt Lintner auch offengebliebene Fragen und zögerliche Rezeptionsprozesse. Zu würdigen sei der durch Amoris Laetitia eröffnete Perspektivwechsel: “Franziskus hat deutlich gemacht, dass im Vordergrund nicht die Frage steht, ob eine Lebenssituation mit der kirchlichen Lehre übereinstimmt, sondern wie wir Menschen so begleiten können, dass sie in aller Ehrlichkeit gegenüber sich selbst und in Loyalität zur Kirche mehr und mehr erkennen können, wie sie in ihren ganz konkreten Lebensumständen dem Willen Gottes besser entsprechen können.”
Hier finden Sie einen kurzen Bericht zum Interview und hier den Wortlaut des Interviews.

