Am Mittwoch, 6. Mai 2026, lud die PTH Brixen in Kooperation mit Eurac Research zu Vorträgen und Diskussion über den Umgang mit der allseits präsenten KI ein. Der rege Austausch im voll besetzten Härsaal 5 drehte sich u.a. um folgende Fragen: Wie verhalten sich menschliche Autonomie-Bedürfnissen und technologisch-automatisierte Steuerungsssteme zueinander, warum verbreiten sich diskriminierende Vorurteile und Bilder immer schneller mit je höherer Weitreiche, wie ist der Einsatz von KI-Systemen in der Sorge-Arbeit mit Demenz-Kranken zu bewerten und inwiefern hatten die ersten Computer zwei Beine? Im Vormittagsforum sprach PD Dr.in Katharina Crepaz zum Thema “Intersektionalität, Künstliche Intelligenz und Algorithmische Fairness”, während der PhD-Studierende Fe Simeoni den genderrelevanten Aspekt der “Identità complesse e bias nell‘IA” beleuchtete. "Was ist ein Sprachmodell und kann man ihm vertrauen?" - über diese auch historisch spannende Frage referierte Prof. Dr. Ludger Jansen von der PTH Brixen. Prof. Dr. Martin M. Lintner beschloss den Studientag mit ethisch relevanten Reflexionen über “Datenbasierte Systeme, Menschenwürde und Menschenrechte”.

